Jubiläum 2016

Die Heideböcke feiern im Jahr 2016 ihr 50jähriges Bestehen, alle Informationen zu diesem Ereignis gibt es hier.

 

Bericht der Kreiszeitung:

Quelle: www.kreiszeitung.de

„Die lustigen Heideböcke“ feiern 50-jähriges Bestehen

Ein Verein mit Zukunft

 

Oppenwehe - „Die lustigen Heideböcke“, der Oppenweher Verein, der besonders daran interessiert ist, die Dorfgemeinschaft zu stärken, feierte am Sonnabend sein 50-jähriges Bestehen. Die Gratulanten betonten die Einzigartigkeit des Vereins und den bemerkenswerten Zulauf junger Menschen, der das Fortbestehen der Heideböcke in der Zukunft sichern würde.

Die Heideböcke hatten alle Oppenweher Vereine in den Moorhof eingeladen. Einige Gratulanten ergriffen das Wort, nachdem der Vorsitzende des Jubiläumsvereins, Andreas Martens, in einer Rede auf die 50 Jahre zurückgeblickt hatte. Lars Mentrup vom Verein „Wir in Oppenwehe“ hielt eine kurze Rede, ehe er Martens ein Geschenk überreichte. Mentrup fand, dass sich die Heideböcke keine Sorgen um ihre Zukunft machen müssten, da weiterhin viele junge Menschen im Verein aktiv seien.

Auch der Betriebsleiter der Lebenhilfe Betriebsstätte Mehnenfeld in Niedermehnen, Oliver Rawetzki, und sein Stellvertreter Stefan Nelke übergaben ein Geschenk zum Jubiläum. Die Heideböcke organiseren seit 29 Jahren die Tannenbaumaktion, deren Erlös an die Werkstatt geht, die davon wiederum Anschaffungen für den Freizeitbereich tätigt.

Ortsheimatpfleger Holger Eickenhorst, der auch als Vertreter der Kirche gekommen war, lobte den Gemeinschaftsgeist des Vereins. „Das wird schon auf der neuen Internetseite, die ich mir bereits angesehen habe, deutlich. Dort sieht man, dass ihr ein ganz besonderer Verein seid“, richtet sich Eickenhorst an die Heideböcke.

Auch Stemwedes Bürgermeister Kai Abruszat schloss sich dem Kreis der Gratulanten an. Der Verein sei einzigartig in Stemwede, allein schon der Name mache dies deutlich: „Es gibt nur einen Verein in Stemwede, der das Adjektiv ,lustig‘ im Vereinsnamen hat.“ Zusätzlich lobte Abruszat, dass Vereine wie die Heideböcke das Ehrenamt fördern würden.

Im Rahmen der Feierlichkeiten wurden auch Ehrennadeln an jene Vereinsmitglieder vergeben, die seit dem Gründungsjahr zu den Heideböcken gehören. Die Geehrten sind die ehemaligen Vorsitzenden Egon Rehburg und Karl-Heinz Leermann, die ehemaligen Schießwarte Karl-Heinz Pieper und Wolfgang Heitmann sowie Reinold Tielbürger. Hinzu kommen Uwe Brockschmidt und Gerd Priesmeier, die für ihre 25-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet wurden. - faw

 
„Die lustigen Heiderböcke“ setzen sich bereits seit 50 Jahren für die Dorfgemeinschaft ein. Auf dem Gruppenfoto zu diesem Jubiläum darf ein „echter“ Bock natürlich nicht fehlen. - Foto: Heideböcke





Über eine Ehrennadel für ihre 50-jährige Mitgliedschaft bei den „Lustigen Heideböcken“ freuten sich (vorn v.l.) Wolfgang Heitmann, Reinhold Tielbürger, Egon Rehburg und Karl-Heinz Pieper. Zu ihrer Ehrennadel gratulierten (hinten, v. l.) der Vorsitzende der Heideböcke Andreas Martens, Bürgermeister Kai Abruszat, der Vorsitzende von „Wir in Oppenwehe“ Lars Mentrup sowie Ortsheimatpfleger und Presbyter Holger Eickenhorst. - Foto: Witte

Vorbericht in der Presse:

Rück- und Ausblick

50 Jahre "Die Lustigen Heideböcke"

 

Am Samstag, den 20. August 2016, feiern die Lustigen Heideböcke aus Oppenwehe ihr 50jähriges Bestehen. Ein Jubiläum mit viel Tradition. Eingeladen zu 18 Uhr im Vereinslokal Moorhof Huck sind an dem Samstag die Mitglieder aller in Oppenwehe ortsansässigen Vereine, Club`s und Gruppen. Die Heideböcke sind im Laufe der Jahre zu einem festen Bestandteil in der Dorfgemeinschaft gewor­den und haben viel zur Ausführung von dörflichen Veranstaltungen beigetragen und Neues geschaf­fen. Hier nun ein nicht auf Vollständigkeit garantierter Rückblick auf 50 Jahre Vereinsgeschichte:

50 Jahre ist es her, dass sich die Lustigen Heideböcke gründeten.

Im August 1966 schloss sich eine 15köpfige Junggesellengruppe zusam­men, um einen neuen Verein zu gründen. Ausschlaggebend für diese Gründung war die Wahl des Heide­prinzen beim alljährlichen Heideblütenfest. Heideprinz wurde damals der Mitbegründer Kurt Pries­meier. Auf der Gründungsversammlung, die vom damaligen  ersten 1. Vorsitzenden Hans-Jürgen Henke geleitet wurde, beschloss man durch eigenes Engagement an der dörflichen Gemeinschafts­pflege mit­zuwirken.

Finanziell trug sich der Verein zunächst von wöchentlich verhängten Strafgeldern, die zum Beispiel bei zu spätem Antreten bei internen Treffen oder Ähnlichem eingezogen wurden. Bereits 3 Jahre später, als der Vorsitz von Egon Henke übernommen wurde, hatten die Heideböcke einen guten Ruf, der bis hin zum Königssee reichte. Von dort aus erreichte die Heideböcke ein Dankesschreiben nach einer gemeinsamen gelungenen Veranstaltung in Oppenwehe. Ebenfalls im Jahre 1969 knüpften die Heideböcke Kontakte zu einem ähnlichen Verein in Amelinghausen in der Lüneburger Heide. Beide Vereine trafen sich in den folgenden Jahren im gegenseitigen Wechsel regelmäßig.

Ein besonderer Höhepunkt im  Vereinsrückblick war das 1970 vom WDR Reporter Eitel Riefenstahl geführte Hörfunk-Interview mit dem langjährigen Vorsitzenden Egon Rehburg (Ehrenvorsitzender) und dem Kassierer Günter Franz. In der Montagssendung “Heute Morgen” wurde es landesweit ausgestrahlt.

Regelmäßig wurden auch die Veranstaltungen zur Pflege der Dorfgemeinschaft besucht, die da wa­ren: Pokalturniere im Schießsport, Doppelkopf- und Skatturniere und vieles mehr. In den folgenden Jahren veranstalteten die Heideböcke mehrere Fußballspiele, deren Erlös dem Altenclub, der Le­benshilfe oder dem Kindergarten zugute kam. 1976 wurde auf Initiative der Heideböcke erstmals das bis zum heutigen Tage noch durchgeführte Firmenpokalturnier durchgeführt. Der Erlös hieraus fließt den aktiven Jugendabteilungen der Vereine zu. Ein Jahr später fand das erste öffentliche Osterfeuer statt, dieses wird heute nur noch für Vereinsmitglieder veranstaltet. 1982 kam dann ein internes Heidebockschießen hinzu, welches im Laufe der Jahre durch ein Boßelturnier ersetzt wurde. Von der Oppenweher Bevölkerung gut angenommen wird auch die durchge­führte Tannenbaumabholaktion im Januar, deren Erlös der Behindertenwerkstatt in Niedermehnen zur Verfügung gestellt wird. Der Verein wurde zurerst von Hans-Jürgen Henke geleitet. Ihm folgte sein Bruder Egon Henke, Egon Büttemeier, Siegfried Biebusch, Egon Rehburg, Hans-Rudolf Galla, Karl-Heinz Leermann, Wilfried Waering, Ulli Rehburg und bis heute Andreas Martens. Zur heutigen Vorstandscrew gehören weiterhin: Der 2. Vorsitzende Olaf Meuser, der Kassierer Daniel Spreen, der Schriftführer Heiko Becker. Die Lu­stigen Heideböcke, die eine begrenzte Mitgliederzahl von 40 haben, gründeten 1987 auch eine so genannte Altbockabteilung, wo die über 50jährigen unter ihrem Sprecher Jürgen Peglow vereinigt sind. Zum Jubiläum wurde auch eine Festschrift mit kleiner Chronik erstellt, die beim Vorstand nach dem Fest erworben werden kann.

 


Einige der Gründungsmitglieder in ihren mit dem Vereinsemblem bestickten “Nyltesthemden”, der dazu gehö­renden Krawatte und dem Hut; natürlich durfte auch das Wappentier - der Hei­de­bock- nicht fehlen.


Der erste 1. Vorsitzende Hansi Henke.


Die heutige Vorstandscrew v. li. Andreas Martens, Olaf Meuser, Jürgen Peglow, Heiko Becker und Daniel Spreen.


Die Heideböcke im Jahre 2003 zum 775jährigen Ortsjubiläum.